Kurse für Flüchtlinge


Sie suchen einen Kurs für Flüchtlinge, die gar nicht Radfahren können?

Wenn Sie einen Radfahrkurs z. B. für Flüchtlinge organisieren möchten, nehmen Sie am besten Kontakt zu einer ADFC-Radfahrschule auf, um

  • mehr über Radfahrkurse zu erfahren,
  • eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen
  • oder Plätze in einem Kurs zu buchen.

Unter dem Menüpunkt „Qualität vor Ort” erfahren Sie mehr über die Kursinhalte und Lernziele von ADFC-Radfahrkursen.

Unsere „12 Tipps zum Radfahren lernen” vermitteln einen ersten Eindruck, auf welche Weise Erwachsene das Radfahren lernen können. Lernen Sie hier einige Übungen aus Radfahrkursen kennen: zum Beispiel das Radfahren ohne Pedale oder das Rollern.

Antworten auf viele Fragen zu Radfahrschulen finden Sie auch in FAQ Radfahrschule


Sie möchten Flüchtlingen Verkehrsregeln vermitteln?

Verkehrsregeln in einer fremden Sprache zu erklären, ist nicht ganz leicht. Bilder helfen dabei sehr. Unter Material zu Verkehrsregeln finden Sie Links zu anschaulichen Bildern und Grafiken, mehrsprachigen Broschüren und zu einem unterhaltsamen, lehrreichen Film.

Wenn Sie Erfahrung im Leiten von Radtouren haben, können Sie Verkehrsregeln auf einer kleinen Radtour vermitteln. Unterwegs können Sie an konkreten Verkehrssituationen vormachen, wie man sich richtig verhält. Alternative: Auf einem abgesperrten Platz Verkehrssituationen mit Kreide aufmalen. Wir haben Tipps für eine Übungsfahrt zusammengestellt.


Material zu Verkehrsregeln

Titelseite der englischsprachigen Version des ADFC-Verkehrsregel-Flyers: „Travelling safely by bike – The most important Traffic Rules for Bicycles”

Link zu dem Video „Radfahren in Deutschland“
  • Video „Radfahren in Deutschland“ : http://www.filmclub-solingen.de/der-club/radfahren-in-deutschland/ Der unterhaltsame 14-minütige Film von Andreas Klüpfel ist eine Gemeinschaftsproduktion von Verkehrswacht Solingen, Polizei Wuppertal-Remscheid-Solingen, Filmclub Solingen, Stadt Solingen – Stadtdienst Integration. Er wurde gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Der Guineer Lamin Dure führt darin typische Radfahrsituationen einmal falsch und einmal richtig vor. 

Download der Präsentation „Sicher Rad fahren für Flüchtlinge“
  • Die Präsentation „Sicher Rad fahren für Flüchtlinge“ des ADFC Dortmund und des VCD Dortmund-Unna erklärt mit vielen Bildern und Grafiken auf 26 Folien die Verkehrsregeln für Radfahrer: Download der Präsentation „Sicher Rad fahren für Flüchtlinge“ (PDF, 4 MB)

Download des Plakats „Basic Rules for Pedestrians/Basic Rules for Cyclists“ (PDF, 8 MB)

„Cycling in Germany“. Link zu den Broschüren des Deutschen Verkehrssicherheitsrates.
  • Broschüren des Deutschen Verkehrssicherheitsrats e.V. (German Road Safety Council) in Arabisch, Deutsch und Englisch, demnächst auch in weiteren Sprachversionen: http://www.germanroadsafety.de

„Grundregeln für Radfahrer“. Link zu den Medien der Polizei Baden-Württemberg

Verkehrsregeln vermitteln auf einer Radtour

Links abbiegen. Foto: Thorsten Böhm
  • Kleine Gruppengröße.
  • Am besten mehrere, erfahrene Tourenleiter.
  • Ideal: 1 Tourenleiter pro 2 bis 4 Teilnehmer.
  • Gelassen bleiben, wenn andere oder weniger oder mehr Teilnehmer kommen als vereinbart.
  • Die Route für die Tour kann sehr kurz sein. Wenige Kilometer reichen. Viel mehr als 10 km sollten es nicht sein.
  • Reichlich Zeit für die Tour einplanen wegen der vielen Stopps unterwegs. Z. B. 2,5 Stunden für eine Einführung und eine Tour von 10 Kilometer Länge.
  • Die Route sollte jemand mit Ortskenntnissen sorgfältig auswählen. Die Strecke muss einfach zu fahren sein. Am besten mit einem autofreien Abschnitt starten, weiter in ruhige Wohnstraßen und auf Radwegen und dann evtl. auf Straßen mit mäßigem Verkehr. Ideal ist es, wenn auf der Route auch die Umgebung erkundet wird (Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, Bahnhof).
  • Route unbedingt vorher abfahren. Am besten am gleichen Wochentag und zur gleichen Tageszeit wie die geplante Tour. Punkte festlegen, an denen man gut anhalten kann für Erklärungen.
  • Vor dem Start in den Straßenverkehr in autofreier Umgebung testen, ob alle Teilnehmer sicher an einer vorgegebenen Linie anhalten können.
  • Vor dem Start klären, ob die Handzeichen des Tourenleiters verstanden werden. Neben "Arm nach rechts" = "Rechts abbiegen" und "Arm nach links" = "Links abbiegen" ist auch "Arm nach oben" = "Anhalten!" wichtig. 
  • Unsichere Teilnehmer nicht zum Nachmachen der Handzeichen auffordern. Sie sollten beide Hände am Lenker lassen!
  • Flüchtlinge sind oft nicht mit Rücktrittbremsen vertraut. Falls Räder mit Rücktrittbremse dabei sind, Benutzung und Funktion unbedingt vor Fahrtbeginn erklären und üben.
  • Während der Tour sollte zunächst ein Tourenleiter voraus fahren. Später können auch die Teilnehmer abwechselnd voraus fahren, wobei einer der Tourenleiter dann an zweiter Position fahren sollte.

Unterwegs können z.B. folgende Inhalte vermittelt werden:

  • Fahren auf Radwegen
  • Fahren in Wohnstraßen (Abstand zu parkenden Autos)
  • Fahren auf Straßen
  • Einordnen
  • Abbiegen
  • Überqueren von Kreuzungen
  • Durchfahren von Kreisverkehren
  • Rücksichtnahme auf Fußgänger
  • Fahren im Toten Winkel vermeiden
  • Rechtsfahrgebot
  • Vorfahrtsregel Rechts vor links
  • Wichtige Verkehrszeichen

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